„Denken Sie, dass Trump ein Faschist ist?“, fragte CNN-Mann Anderson Cooper Vizepräsidentin Kamala Harris bei einer Townhall-Debatte am Mittwoch. Harris antwortete prompt: „Ja, das tue ich.“ Nachdem Trumps ehemaliger Stabschef, John Kelly, erneut in einem Interview behauptet hat, Trump habe mehrfach Hitler gelobt, setzen die Demokraten erneut auf Attacke. Trump ist Hitler, ist die neue Taktik von Harris, Walz und Co. Während Trumps Umfragewerte weiterhin nahezu ungebremst steigen, setzt bei den Demokraten die Panik ein: Vorbei ist der blinde mediale Hype; nun wird es ernst.
Als Harris Ende Juli zur Präsidentschaftskandidatin der Demokraten aufstieg, wollte sie alles anders und besser machen als ihr Vorgänger, der amtierende US-Präsident Joe Biden. Dieser hatte den Wahlkampf zu einem Referendum über die Demokratie hochstilisiert.
Kein Tag verging, an dem der alte Biden nicht erneut vor die Kamera oder seine Unterstützer trat und eindringlich vor Trump und der Gefahr, die von ihm ausging, warnte. Mantraartig betete Biden all die vermeintlichen Sünden Trumps bei jedem seiner Wahlkampfauftritte herunter. Doch diese Strategie, den Wählern möglichst große Angst vor einem Präsidenten Donald Trump einzujagen, ging nicht auf. In Swing States lag Biden weit zurück, selbst in nationalen Umfragen konnte Trump dem Demokraten um bis zu 6 Prozentpunkte entfliehen.
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