Bereits Anfang vergangenen Jahres wurde bekannt, dass US-Präsident Donald Trump über einen Abzug amerikanischer Truppen aus Deutschland nachdenkt. Wie der britische Telegraph unter Berufung auf Insider aus dem Weißen Haus berichtet, hat der Republikaner seine Überlegungen mittlerweile intensiviert.
Allgemein ist man im Weißen Haus offenbar zunehmend frustriert über die fehlende Hilfsbereitschaft der Europäer – so heißt es von Regierungsmitarbeitern gegenüber der britischen Zeitung: „Die Frustration, die wir über die Europäer hatten, war sehr real. Jedes Land, das nicht fünf Prozent zahlt, sollte nicht über zukünftige Ausgaben in der NATO abstimmen dürfen.“ Diese neue Maßnahme dürfte zum Ziel haben, dass sich mehr Europäer entsprechend hohe Ziele bei ihren Verteidigungsausgaben stecken.
Bereits während seiner ersten Amtszeit spielte Trump immer wieder mit dem Gedanken, Truppen aus Deutschland abzuziehen, und setzte dies 2020 mit der Anweisung eines Teilrückzugs sogar in die Tat um – der Rückzug wurde unter seinem Nachfolger Joe Biden jedoch noch vor der praktischen Umsetzung wieder gestoppt. Seit Anfang seiner zweiten Amtszeit denkt Trump Medienberichten zufolge über einen vollständigen Rückzug von US-Truppen aus Deutschland nach.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











