Es sollte ein diplomatischer Erfolg werden, doch das Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump in der Nacht auf heute im Weißen Haus verlief offenbar weitaus angespannter, als die offiziellen Verlautbarungen zunächst vermuten ließen.
Während Selenskyj das Gespräch später als „produktiv“ bezeichnete und von einer „offenen, konstruktiven Diskussion“ sprach, berichten mehrere US-Medien übereinstimmend, dass die Begegnung zeitweise frostig und emotional wurde.
Nach Informationen des Nachrichtenportals Axios sowie des Senders CNN sei das Treffen „nicht einfach“ gewesen, eine Quelle sprach gar von einem „schlechten“ Gesprächsklima. Stellenweise sei der Ton „ungewohnt scharf“ geworden, vor allem als es um die weitere militärische Unterstützung der Ukraine ging. Laut Insidern habe Selenskyj erneut um die Lieferung von Marschflugkörpern vom Typ Tomahawk gebeten, um die Verteidigungskapazitäten seines Landes zu stärken. Trump habe jedoch klar abgelehnt – und stattdessen vorgeschlagen, „effizientere und günstigere Mittel“ zu prüfen.
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