Trump und Merz – trau, schau, wem

vor 8 Monaten

Trump und Merz – trau, schau, wem
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Enttäuschung im Gesicht des ORF-Moderators war unübersehbar. Auf seine Frage, was Trump von der Veröffentlichung der Epstein-Akten zu befürchten hätte, kam nicht die gewünschte Bestätigung vom bevorstehenden Ende des Präsidenten Trump, die seriöse Aufklärung der Korrespondentin des Staatssenders. Trump seien keine bedrohlichen Vorwürfe im Epstein-Zusammenhang gemacht worden. Warum Trump jetzt selbst die Reps im Abgeordnetenhaus auffordert, für die Veröffentlichung zu stimmen, habe andere Gründe.

Im Wahlkampf habe er versprochen, dieses Dokument von pädophilen Reichen offenzulegen. Die Masse seiner nicht reichen Anhänger, also jene, die ihm den Wahlsieg brachten, nähmen ihm höchst übel, diese Epstein-Reichen zu schützen. Aber diese Enttäuschung reiche darünerhinaus inzwischen tief hinein in alle Ränge wichtiger Republicans. Doch Trumps Kurswechsel würde ihm den Fall Epstein nicht sdofort vom Hals schaffen.

Nach der Zustimmung des Abgeordnetenhauses kommt die Abstimmung im Senat. Wer dort aus welchen Gründen wie entscheidet, sei offen. Findet sich auch dort eine Mehrheit, wäre der Präsident mit dem Verkünungsakt dran. Die ganze Sache könne sich daher durchaus weiter hinziehen.

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