Wenn Donald Trump am 20. Januar 2025 seinen Amtseid vor dem Kapitol ablegt, werden tausende Posten in der US-Regierung neu besetzt. Der designierte Präsident hat also knapp zwei Monate Zeit, eine neue Regierung zusammenzustellen. Entsprechend ging es in Mar-a-Lago, Trumps Wohnsitz, in den letzten Tagen hoch her. Zahlreiche Kandidaten sprachen für eine potenzielle Berufung in die Regierung vor. Die meisten Posten sind noch offen, Trump hat aber seine ersten Kandidaten für Kabinettsposten festgelegt – insbesondere für außenpolitische Positionen.
Konkret hat Trump sich bereits für einen neuen nationalen Sicherheitsberater, Außenminister, Verteidigungsminister, Heimatschutzminister, Grenzbeauftragten und CIA-Chef entschieden. Dabei sorgte vor allem die Benennungen des Außenministers und des nationalen Sicherheitsberaters für Aufsehen, denn sie passen so gar nicht in das Bild, das Demokraten und Trump-Gegner schon vorab zeichnen wollen – das Bild einer vermeintlich Putin-freundlichen Trump-Regierung.
Außenminister soll der US-Senator aus dem Bundesstaat Florida, Marco Rubio, werden. Bereits seit 2000 ist er, nur mit kurzer Unterbrechung, republikanischer Abgeordneter in verschiedenen Parlamenten. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine setzte er sich im Senat für weitreichende Sanktionen gegen Russland und die dortige politische Elite ein. Lange Zeit war er außerdem einer der führenden Befürworter für Waffenlieferungen an die Ukraine. Russlandnähe kann man ihm unter keinen Umständen vorwerfen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











