Die am 12. Mai von der Europäischen Kommission veröffentlichte neue Regelung betrifft die Tagegelder und Hotelpauschalen für Dienstreisen von EU-Beamten und anderen Bediensteten in Mitgliedstaaten. Grundlage ist eine überarbeitete Skala, die auf einem Bericht von Eurostat zur Preisentwicklung in Hotels, Restaurants und Catering basiert und im Februar 2025 beschlossen wurde.
Der neue Rahmen sieht je nach Herkunftsland der Mitarbeiter erhebliche Zulagenerhöhungen vor. Vistisen, Chefstratege der Fraktion Patriots for Europe, kritisierte die Maßnahme scharf: „Während die Menschen in Europa unter Lebenshaltungskosten, hohen Immobilienpreisen und dem Verlust an Sicherheit infolge offener EU-Grenzen leiden, werden die Bankkonten der EU-Mitarbeiter mit Euros von ausgepressten Steuerzahlern vollgestopft.“
Und weiter: „In keinem normalen Arbeitsumfeld gibt es Spesensteigerungen um 17, 24 oder gar 38 Prozent. Die Kommission hat offenbar kein Problem damit, ihre kleinen Helfer mit Steuergeld zu versorgen.“
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