Kommt es heute im Weißen Haus wieder zum offenen Streit vor den Kameras der Weltpresse? Unmittelbar vor seiner Reise nach Washington, diesmal zusammen unter anderm mit Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (beide CDU), hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem Friedensabkommen zwischen Moskau und Kiew OHNE vorherigen Waffenstillstand entschlossen zurückgewiesen.
Zuerst müsse eine Waffenruhe umgesetzt werden, bevor Einzelheiten einer möglichen Friedenslösung erörtert werden könnten, erklärte Selenskyj am Vorabend seines Abflugs auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit von der Leyen. Die EU-Chefin wird den ukrainischen Präsidenten am heutigen Montag (18.August) zum Temin mit Trump nach Washington begleiten. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie weitere Spitzenvertreter der sogenannten „Koalition der Willigen“, zu der als Hauptstaaten Frankreich, Großbritannien und Deutschland gehören, fliegen in die USA.
Wie es in Washington hieß, will Trump aber nur mit Selenskyj direkt verhandeln. Dem Vernehmen nach solle es dann später, falls das Gespräch nicht wieder im Streit endet wie zuletzt im Februar, ein gemeinsames Arbeitsessen mit den Europäern geben.
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