CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann zieht aus dem ersten Jahr der schwarz-roten Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz eine positive Bilanz – gegenüber der Märkischen Allgemeinen Zeitung meint der Bundestagsabgeordnete: „Inhaltlich haben wir in den vergangenen Monaten viel abgeliefert: Migrationswende, Bürgergeldreform, neuen Wehrdienst oder die Kehrtwende beim Heizungsgesetz. Wir sind quantitativ und qualitativ um Welten besser als die Ampel-Koalition.“
Gleichzeitig plädiert er für die Union für mehr Kompromisse mit dem Juniorpartner SPD – bezüglich eines möglichen Reformpakets, das im Sommer beschlossen werden könnte, meint er beispielsweise: „Es kann durchaus sein, dass am Ende viel für ein großes Paket spricht, zum Beispiel, wenn sich die SPD bei einem Thema bewegt und die Union bei einem anderen – und wir das Gesamtergebnis dann gemeinsam vertreten können.“
Allgemein stellt er die Koalition aus Union und SPD als alternativlos dar: Auf die Frage, ob die Koalition halten wird, meint er nur: „Diese Koalition muss halten und liefern.“ Gleichzeitig erteilt er einer Minderheitsregierung der Union eine deutliche Absage: Es sei überhaupt nicht möglich, die größte Volkswirtschaft in Europa mit einer Minderheitsregierung zu regieren, so Hoffmann.
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