Unbegleitete minderjährige Migranten verursachen hohe Kosten – Landkreis fordert Geld zurück

vor 5 Monaten

Unbegleitete minderjährige Migranten verursachen hohe Kosten – Landkreis fordert Geld zurück
Bildquelle: Tichys Einblick

Deutsche Landkreise und Gemeinden kümmern sich noch immer umfassend – sollte man sagen: rührend? – um Migranten, die unerlaubt über die „kontrollierten“ Bundesgrenzen einreisen. Zahlreich sind auch nach wie vor die Lokal-Konflikte um Unterkünfte, etwa aktuell im fränkischen Gemünden oder im sächsischen Kriebethal. Besonders hohe Kosten verursachen dabei sogenannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF), von denen es aktuell rund 22.000 in Deutschland gibt. Hinzu kommen noch 20.000 junge Volljährige. Beide Gruppen sind zu über 90 Prozent männlich. Die Herkunftsstaaten in dieser Gruppe sind im Grunde die üblichen. 2024 waren die Top-5 bei den UMF laut Bamf Syrien, Afghanistan, Somalia, die Türkei und Guinea. International spricht man übrigens schlicht von „unaccompanied and separated children“ (UASC), „unaccompanied minors“ (UAM) oder wie in Österreich von unbegleiteten minderjährigen Fremden.

In Deutschland ist die „Inobhutnahme“ für unbegleitete minderjährige Migranten vorgeschrieben. „Das SGB VIII ist das einzige Sozialgesetzbuch“, so liest man auf der Seite eines Interessen- oder Lobbyverbands, https://b-umf.de/p/jugendhilfe/ das nicht „nach Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsdauer oder Nationalität“ frage. Es stehe auch „geflüchteten Kindern und Jugendlichen und ihren Familien mit seinem gesamten Leistungskatalog offen“.

Laut Schätzungen kostet jeder UMF in Deutschland mittlerweile zwischen 60.000 und 100.000 Euro im Jahr. Das Bundesverwaltungsamt spricht von 5250 Euro Kosten pro Monat. Bezahlt wird davon im wesentlichen eine bessere Unterbringung, Betreuung, Verpflegung, medizinische Versorgung, Bildung und auch ein bisschen Integration, alles laut SGB VIII. Arbeiten dürfen die „Flüchtlinge“ oft nicht. Aber selbst wenn sie zur Schule gehen und etwas Ordentliches lernen, muss man die Frage stellen, ob sich diese Investition von zigtausend Euro im Jahr am Ende für das aufnehmende Land rechnet. Andere besuchen dafür Eliteschulen.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel