Es ist der lange erwartete letzte Akt. Während Baerbock seit längerem in New York untergetaucht ist und Habeck sich langsam in Berlin vom Acker macht – nicht ohne gegen die Schwarzen auszuteilen –, kippt die neue Bundesregierung um und will nochmals tausende Afghanen über die pakistanische Hauptstadt Islamabad einfliegen. Das erfuhr die Welt aus Regierungskreisen. Demnach hat nicht nur Außenminister Johann Wadephul (CDU) grünes Licht für die Einreisen gegeben, wie ja schon bekannt war. Wadephul schien nur den Auslöser nicht zu treffen, zögerte. Aber nun hat auch Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) seinen Prüfprozess offenbar abgeschlossen und will über 2000 in Pakistan sitzende Afghanen die Einreise gewähren – „ordentlich“, „mit maximaler Sicherheit“.
Lange hatte das Innenministerium Sicherheitsbedenken ins Feld geführt und sich gegen weitere Einreisen ausgesprochen, weil etwa keine systematischen Sicherheitsinterviews mit den Antragstellern durchgeführt wurden. Das dürfte auch in der Zwischenzeit nicht geschehen sein, denn es geht ja um alte Zusagen der Ampel, die nun einfach nur umgesetzt werden.
Geklagt hatte unter anderem eine afghanische Juradozentin, die mit 13 Familienangehörigen in Pakistan auf die versprochenen Visa wartet, wie die Welt weiß. Eine Dozentin, die sich wohl auch im islamischen Schariarecht bestens auskennen wird – und nicht zwei oder fünf, nein, 13 Angehörige müssen es sein. Das konkrete Beispiel zeigt, wie die Kettenmigration ganzer Großfamilien von der aktuellen Bundesregierung vorgezogen werden soll. Und die neuen Flüge sollen nun, wie man ebenfalls in der Welt lesen kann, „wenig aufsehenerregend“ per Charterflug über Dubai oder Istanbul geschehen. Man könnte auch sagen: Es soll klammheimlich geschehen, so souffliert es die anscheinend interessierte Presse.
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