Die frühere Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich erneut von ihrer umstrittenen Äußerung nach der Kölner Silvesternacht 2015/2016 distanziert. Sie bezeichnete es als Fehler, Frauen damals geraten zu haben, eine „Armlänge Abstand“ zu halten.
„Das war natürlich unpassend“, sagte Reker dem Kölner Stadt-Anzeiger in einem aktuellen Gespräch. „Die Frauen in der Silvesternacht konnten keine Armlänge Abstand halten. Aber offen gestanden: Der Shitstorm, den ich daraufhin erlebt habe, hat mich weitaus weniger berührt als das Schicksal dieser Frauen.“
Die Silvesternacht vor genau 10 Jahren mit massenhaften Sexual- und Raubstraftaten, begangen von jungen Migranten aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum, bezeichnete Reker rückblickend als „Wendepunkt in der deutschen Aufnahmepolitik“. Viele Menschen hätten danach ihre Sorgen deutlicher geäußert, auch wenn sich die grundsätzliche Haltung zur Aufnahme Geflüchteter nicht verändert habe.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











