Die Unterdrückung der Christen in muslimischen Ländern

vor 4 Monaten

Die Unterdrückung der Christen in muslimischen Ländern
Bildquelle: Tichys Einblick

Muslime genießen in Deutschland Religionsfreiheit, werden staatlich mit Steuergeldern unterstützt und dürfen ihre religiösen Praktiken in der Öffentlichkeit und manchmal sogar in Kirchen ausleben. Wie sieht das bei Christen in Marokko aus, einem Land, das unter den muslimischen Ländern als „gemäßigt islamisch“ gilt? In dem Länderranking der Christenverfolgung, das von Open Doors erstellt wird, lag Marokko in den letzten fünf Jahren zwischen Platz 21 und 29.

In Marokko ist der Islam Staatsreligion. Der Staat ist per Verfassung verpflichtet, den Islam zu fördern und die muslimische Einheit des Landes zu wahren. Umgekehrt heißt das, dass es die Aufgabe des Staates ist, den christlichen Glauben zu unterdrücken.

Es gibt in Marokko schätzungsweise 30.000 marokkanische Christen, die vom muslimischen Glauben zum Christentum konvertiert sind (0,075 % der Bevölkerung). Sie müssen ihren Glauben streng geheim halten. Es ist ihnen verboten, ihren Glauben gemeinschaftlich zu leben. Die einzigen offiziellen Kirchen des Landes, die von den ausländischen Christen in Marokko unterhalten werden, dürfen von marokkanischen Christen nicht besucht werden.

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