Nationale Untersuchung abgelehnt: Die Verbrechen der Grooming-Gangs und politische Heuchelei

vor mehr als 1 Jahr

Nationale Untersuchung abgelehnt: Die Verbrechen der Grooming-Gangs und politische Heuchelei
Bildquelle: Tichys Einblick

Seit Elon Musk dem Thema über X Sichtbarkeit verliehen hat, ist es medial so präsent wie nie: Über Jahrzehnte wurden tausende Mädchen in britischen Städten in die Fänge zumeist pakistanischer „Grooming-Gangs“ gelockt und systematisch sexuell missbraucht. Tichys Einblick berichtete schon vor Jahren über diese Verbrechen.

Stellvertretend für den Skandal steht Rotherham, obwohl sich ähnliche Vorgänge in zahlreichen Städten abspielten. Er liegt nicht nur darin, dass sich muslimische Parallelwelten entwickeln konnten, in denen eine ungeheure Frauenverachtung grassiert, die sich in Kriminalität solcher Ausmaße entlädt. Fassungslos macht vor allem, dass Behörden, Polizei und Justiz alles nur Mögliche getan haben, um die Verbrechen nicht gründlich zu ahnden und zu unterbinden.

Nun ist der Missbrauchs- und Menschenhandels-Skandal mit der für Musk typischen Verve wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit katapultiert worden. Die britische Politik muss sich ihrem Versagen erneut stellen – und führt es postwendend fort: Die Forderung nach einer nationalen Untersuchungskommission wurde am 8. Januar im britischen Unterhaus mit 364 zu 111 Stimmen abgelehnt.

Dabei wäre eine groß angelegte Untersuchung dringend geboten: Ermittlungen in Rotherham ergaben eine Zahl von 1400 Opfern zwischen 1997 und 2013. In Telford wurden 1000 Opfer über einen Zeitraum von 40 Jahren ausgemacht. Von einer Dunkelziffer ist freilich auszugehen. Detaillierte Fallbeschreibungen sind ekelerregend; die Ruchlosigkeit und Menschenverachtung der Täter erschreckend.

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