Die Verhandlungen über einen möglichen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine scheinen schlecht voranzugehen. US-Außenminister Marco Rubio hat am Freitag bei einer Pressekonferenz am Rande einer Konferenz der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel die bisherige Verhandlungstaktik Russlands kritisiert.
So warf Rubio der russischen Seite zumindest indirekt vor, die Verhandlungen zum Waffenstillstand absichtlich zu verzögern. „Die Botschaft ist: Die Vereinigten Staaten müssen wissen, ob man es mit dem Frieden ernst meint oder nicht“, so der Außenminister.
In Bezug auf ein Treffen vor einigen Tagen mit dem russischen Gesandten Kirill Dmitrijew sagte der Republikaner etwa: „Ich hoffe, dass [Dmitriev] diese Botschaft nach Moskau mitnimmt und dass sie deutlich macht, dass wir endlich echte Fortschritte sehen müssen – oder wir müssen zu dem Schluss kommen, dass sie kein Interesse an Frieden haben.“ Ob Russland dieses Interesse besitzt, würde man innerhalb der nächsten Wochen erfahren.
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