In einer Senatssitzung am Dienstag warnte US-Außenminister Marco Rubio vor einem „Bürgerkrieg epischen Ausmaßes“ in Syrien. Die Übergangsregierung sei nach Einschätzung der amerikanischen Regierung „Wochen, nicht viele Monate von einem möglichen Zusammenbruch“ entfernt. Das syrische Staatsgebiet könnte dann in verschiedene Machtbereiche zerfallen. Dann droht ein Bürgerkrieg.
Mit diesem Szenario begründete Rubio, warum Präsident Trump am 13. Mai ankündigte, die US-Sanktionen gegen Syrien aufzuheben – einen Tag bevor er mit dem syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa auf seiner Nahost-Reise in Saudi-Arabien zusammentraf. Der US-Außenminister führte weiter aus, dass die Gefahr nicht von der syrischen Übergangsregierung, sondern vor allem von anderen Gruppen ausgehe.
Bei der Senatssitzung verwies Rubio aber auch darauf, dass al-Scharaa den „Background-Check des FBI nicht bestanden“ habe, eine Anspielung darauf, dass der Mann Mitglied bei der Terrororganisation Al-Qaida war. Trotzdem hieß es: „Wenn wir sie einbinden, kann es klappen. Es kann nicht klappen. Aber wenn wir sie nicht eingebunden hätten, dann hätte es garantiert nicht geklappt“.
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