Ein Professor aus Hessen darf jetzt doch wieder für seine Hochschule arbeiten. 16 Monate lang war gegen den Wirtschaftswissenschaftler ein Lehrverbot und „Amtsführungsverbot“ in Kraft, weil der Verfassungsschutz ihn als rechtsextremistisch einstufte. Grund für die Einstufung sei eine Übernachtung bei Jürgen Elsässer gewesen, wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) in ihrer aktuellen Ausgabe ausführlich darstellt.
Rückblick: Am Dienstag, den 16. Januar 2024, sprach der Hochschulpräsident mit sofortiger Wirkung ein „Amtsführungsverbot“ gegen den Professor aus. Damit einher ging die Aufforderung, Schlüssel und Laptop abzugeben sowie sein Büro zu räumen. Kontakt zu Studenten aufzunehmen, wurde ihm verboten.
Der Präsident stützte seinen Entscheid auf einen Bericht des Verfassungsschutzes. Darin wurde der Hochschullehrer, neben bundesweit gut 50.000 anderen Personen, „der rechtsextremistischen Szene zugeordnet.“ Die Suspendierung diene dem Schutz der Studenten, zunächst für die Dauer eines sechsmonatigen Disziplinarverfahrens, erklärte der Hochschulpräsident. Es folgten Befragungen des Suspendierten und seiner Frau, Abfragen von Kontodaten und unzählige Schreiben des Landesinnenministeriums.
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