Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff hielt beim Jahresempfang der „Queerbeauftragten“ der Bundesregierung in Berlin eine Rede. In seiner rund 25-minütigen Ansprache bekräftigte er seine Unterstützung für queere Menschen, Minderheiten und eine offene Gesellschaft – und attackierte dabei die AfD scharf an. Die Partei greife die Lebensweise vieler Menschen an, so Wulff. Die gesamte Rede wurde im Tagesspiegel veröffentlicht.
Deutliche Worte fand Wulff insbesondere für den politischen Stil der Partei. Die AfD greife „unsere Art zu leben“ bundesweit an, indem sie „Qualitätsmedien als ’Lügenpresse’ bezeichnet, von ’Kartellen’ und ’Systemparteien’ spricht und das Meinungsklima verächtlich“ mache – „in der Erwartung, dass keiner weiß, wohin es eigentlich führt“.
Diese Form der Politik würde hetzen, spalten, das politische Klima vergiften und das Land „immer weiter in die falsche Richtung“ verändern, sagte Wulff weiter.
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