Hoffnung und Verzweiflung liegen in der Union ganz dicht beieinander in diesen Tagen. Umfragen verheißen einen fast schon sicheren Durchmarsch ins Kanzleramt (Allensbach, FAZ: 36 Prozent) bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr, gleichzeitig treiben die Verhandlungen der CDU mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht in Thüringen und Sachsen viele altgediente Unioner zum Bruch mit der eigenen Partei.
Die Union macht ihre treuesten Anhänger politisch heimatlos. Wieder einmal. Als langjähriger Berichterstatter über die Union habe ich das immer wieder erlebt. Im Migrationsherbst 2015 verstanden viele Mitglieder und Wähler „ihre“ Partei nicht mehr. Jetzt ist es wieder so.
Sahra Wagenknknecht bei der Gründung des BSW-Landesverbandes in Erfurt (Thüringen)
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