„Vermutlich Ende April“: Reiche warnt vor akuter Treibstoffknappheit im Fall eines längeren Iran-Kriegs

vor 3 Monaten

„Vermutlich Ende April“: Reiche warnt vor akuter Treibstoffknappheit im Fall eines längeren Iran-Kriegs
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) warnte im Fall eines längeren Iran-Kriegs vor einer Treibstoffknappheit. Sie erklärte bei der Energiekonferenz CERAWeek in den USA, die Benzin-, Diesel- und Kerosinpreise seien durch den Krieg stark angestiegen, und warnte vor möglichen Engpässen bei der Treibstoffversorgung. Der Kraftstoff könnte in Deutschland bereits ab Ende April knapp werden.

„Noch sehen wir keine Knappheiten beim Volumen, aber wenn der Konflikt nicht endet, rechnen wir vermutlich Ende April oder im Mai damit“, betonte Reiche. Sie erklärte, dass Tankstellen derzeit zwar mit ausreichend Treibstoff versorgt seien und der Flugverkehr dank ausreichender Kerosinreserven vorerst gesichert sei; eine Eskalation des Krieges könnte jedoch bereits Ende April Knappheiten verursachen.

Zugleich warnte Reiche vor Schäden für die deutsche Konjunktur und verwies auf Schätzungen deutscher Wirtschaftsinstitute, die bei anhaltend hohen Energiepreisen einen Verlust von etwa 40 Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren prognostizieren, was auch die Inflation weiter antreiben würde. „Die kleine, fragile Erholung der deutschen Wirtschaft steht derzeit unter Druck“, so Reiche.

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