US-Präsident Donald Trump hat die Börsen der Welt mit seinen Zöllen in eine Talfahrt gebracht. Doch nun zeichnen sich Besserungen in der Sache ab. Immer mehr Verbündete der USA reagieren mit Verhandlungsvorschlägen, mittlerweile sogar die Europäische Union, die von ihrem Kurs der maximalen Eskalation abgekehrt ist. Der US-Präsident zeigt sich unterdessen offen für Verhandlungen: So kann eine tiefgreifende Krise doch noch abgewendet werden.
Die EU unter der Führung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte infolge der US-Zölle am Mittwoch anfangs eine harte Gegenreaktion und damit wohl auch hohe neue Zölle auf US-Waren an. Mittlerweile ist man von diesem Kurs abgerückt, jetzt bietet man Trump, zumindest im Industriesektor, begrenzten Freihandel an.
Aus Asien hört man, mit Ausnahme der Volksrepublik, die bereits Gegenzölle angekündigt hat, auch deeskalierende Töne. So kündigten Taiwan und Indien an, keine Gegenzölle auf Trumps Rundumschlag erheben zu wollen. Der taiwanesische Präsident Lai Ching-te betonte, dass man nicht nur keine Vergeltungsschläge, sondern sogar auf einen Abbau der Handelsbeschränkungen setzen wolle. So zieht man sogar in Betracht, die Zölle auf US-Güter auf null zu senken.
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