Vivian Wilson wird gern als tragische Figur erzählt: der entfremdete Sohn des Tech-Milliardärs Elon Musk, trans, progressiv und moralisch auf der vermeintlich „richtigen“ Seite der Geschichte.
So wird Vivian Wilson aktuell auch im Süddeutsche Zeitung Magazin inszeniert. Die Geschichte zeichnet das Bild einer jungen „Transfrau“, die zugleich privilegiert und schwer benachteiligt ist: Der Sohn, der sich gegen einen Vater behaupten muss, der ihn öffentlich für „verloren“ erklärt hat.
Der Bruch begann im Jahr 2020, als sich Xavier Musk als trans outete. Zwei Jahre später beantragte er offiziell die Änderung seines Namens und seines Geschlechtseintrags. Aus Xavier wurde Vivian Wilson. In den Gerichtsunterlagen schrieb Xavier, er wolle „in keiner Weise, Form oder Gestalt“ mit seinem biologischen Vater verbunden sein. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie nach seinen eigenen Angaben bereits seit Jahren kaum Kontakt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











