In Europa wird weiter hitzig über das Verbrenner-Aus ab 2035 gestritten. Während Politiker und Konzernchefs vor wenigen Jahren noch von „Electric Only“ träumten, wächst nun die Panik: Deutschland drohte durch das Verbrenner-Aus zum „Armenhaus in Europa“ zu werden, warnte kürzlich der Porsche-Vorstand Lutz Meschke.
Das Verbrennerverbot ist ein Teil des europäischen „Green Deals“, den Ursula von der Leyen in Windeseile einführte. Der Autoindustrie verordnete sie damit eine rabiate Transformation: von einem auf den anderen Tag.
Die Geschichte des Verbrenner-Aus ist eine Tragödie, die von grünem Größenwahn erzählt, der von seiner Zerstörungswut nicht wissen will, weil er sich in einer historischen Mission wähnt: die Erde zu retten. Beseelt von der fixen Idee, gesamtgesellschaftliche Transformationsprojekte über Gesetze und Verordnungen realisieren zu können, beschloss die EU am 28. März 2023 endgültig das Verbrenner-Aus: Nach 2035 dürfen in die EU-Staaten keine Pkw mehr zugelassen werden, die mit Diesel oder Benzin fahren.
Innerhalb von zwölf Jahren soll die deutsche Automobilindustrie flächendeckend auf die neuartige Technologie E-Mobilität umstellen, damit Europa „bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent“ wird, so will es der European Green Deal, in dessen Rahmen das Verbrenner-Aus umgesetzt wurde. Mit dem „Fit for 55-Paket“ radikalisierte die EU-Kommission eine Verordnung zu CO2-Emissionsnormen dahingehend, dass neu zugelassene Autos ab 2035 keine Emissionen mehr freisetzen. Doch wer hat den grünen Masterplan eigentlich beschlossen?
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