Die Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek hat erklärt, man müsse vor dem ermordeten US-Aktivisten Charlie Kirk „keinen Respekt“ haben. Im Gespräch mit der ARD-Talkshowmoderatorin Caren Miosga wurde die Politikerin auf einen Post ihres Büroleiters angesprochen: Dieser hatte nach der Ermordung von Charlie Kirk ein Meme gepostet, das hämische Gleichgültigkeit über diesen Mord ausdrückte. „Oh no – anyway…“, stand dort konkret. Wegen des zeitlichen Zusammenhangs war der Post von vielen auf den Mord an Kirk bezogen worden.
Büroleiter Felix Schulz löschte den Post später – und beklagte sich, dass „Rechtsradikale“ ihn bewusst missverstanden und falsch dargestellt hätten. Diese Lesart machte sich auch Heidi Reichinnek bei Miosga zu eigen. Sie erklärte, Schulz habe in Wahrheit ausdrücken wollen, dass ein zeitgleiches Schusswaffen-Massaker an einer US-Schule bei vielen kaum Interesse hervorgerufen habe.
Es gibt nichts, was diese Lesart belegt oder auch nur stützen würde – trotzdem erklärte Reichinnek, man wolle jetzt gegen „rechte Medien“ für ihre Berichterstattung zu seiner Äußerung juristisch vorgehen. Zum Mord an Kirk selbst äußerte sich die Linken-Politikerin in einer Eiseskälte, die selbst Moderatorin Miosga sprachlos zurückließ: „Ich finde, man freut sich niemals über den Tod von irgendjemandem“, schob Reichinnek vor. „Aber man muss auch an der Stelle kein Mitleid oder keinen Respekt vor dieser Person haben.“
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