Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) hat ihre Ermittlungen gegen die Europäische Volkspartei (EVP) sowie deren Vorsitzenden Manfred Weber eingestellt, wie Euractiv berichtet. Der zuvor erhobene Verdacht, Weber und die EVP könnten EU-Gelder unrechtmäßig verwendet haben, hat sich nicht bestätigt.
Wie die EPPO in einer Mitteilung gegenüber Euractiv erklärte, habe sie „beschlossen, das Verfahren gegen den Vorsitzenden einer Fraktion des Europäischen Parlaments und mehrere seiner Mitarbeiter einzustellen“, da die Untersuchungen keine Hinweise auf ein strafbares Verhalten ergeben hätten.
Die EPPO, die als unabhängige Anklagebehörde der Europäischen Union den Auftrag hat, die finanziellen Interessen der EU zu schützen, erwähnte Manfred Weber in ihrer veröffentlichten Mitteilung zwar nicht ausdrücklich. Dennoch stand der CSU-Politiker zusammen mit seinem näheren Umfeld im Mittelpunkt der früheren Medienberichte über das damalige Ermittlungsverfahren.
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