Wacker zählt zu den Vorzeigeunternehmen der deutschen Chemiebranche – und befindet sich in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten.
Der Chemiekonzern Wacker ist 2025 mit einem Rekordverlust von 800 Millionen Euro tief in die roten Zahlen gerutscht. Ursache sind neben schlechten Geschäften sehr hohe Wertberichtigungen sowie die Kosten des Sparprogramms, mit dem der Konzern auf die Krise reagiert. Der Umsatz sank dagegen vergleichsweise moderat um vier Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro, wie das Münchner Unternehmen mitteilte.
Wacker ist unter anderem ein international führender Produzent von Polysilizium für die Chipindustrie, größter Standort ist das Stammwerk im oberbayerischen Burghausen mit etwa 8.000 Mitarbeitern. Wacker hat auch ein großes Werk im sächsischen Nünchritz mit etwa 1.500 Beschäftigten.
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