Sieben Wochen lang hat das US-Militär im Jemen ununterbrochen Stellungen der Huthi bombardiert. Das sind doppelt so viele Angriffe wie unter dem Vorgänger in über einem Jahr. Dann hörten die Bombardierungen plötzlich auf. Am 6. Mai erwähnte Trump bei einer Pressekonferenz mit dem kanadischen Premierminister beiläufig, dass er eine Vereinbarung mit den Huthi-Rebellen im Jemen getroffen habe. „Wir werden die Bombardierungen einstellen“, fügte Trump hinzu.
Die Einigung soll nach der Erklärung des omanischen Außenministeriums die „Freiheit der Schifffahrt und den reibungslosen Ablauf des internationalen Handelsverkehrs“ gewährleisten. Von den Angriffen der Huthi auf Israel war darin nicht die Rede. „Freie Fahrt für die internationale Handelsschifffahrt im Roten Meer“, twitterte der omanische Außenminister Badr Albusaidi, der die Einigung vermittelt hatte. Kaum hatte der amerikanische Präsident verkündet, dass die jemenitische Rebellenbewegung nicht mehr kämpfen wolle, da meldete sich deren Führung zu Wort und erklärte: Die „Unterstützung“ für die Palästinenser im Gazastreifen werde weitergehen.
Seitdem sie sich im Zuge des Krieges im Gazastreifen auf die Seite der Hamas gestellt haben, inszenieren sich die vom Iran gelenkten Huthi als „Kämpfer für die palästinensische Sache“. Auf den arabischen Straßen werden sie dafür gefeiert, und in der vom Iran geführten „Achse des Widerstands“ haben sie ihre Position gestärkt.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











