Sahra Wagenknecht wird nicht erneut als Parteivorsitzende des BSW kandidieren. Dies berichtete die Bild vorab. Als ihren Nachfolger wünscht sich Wagenknecht den BSW-Europaabgeordneten Fabio De Masi, der vor allem durch seine Nachforschungen im Cum-Ex-Skandal bekannt wurde.
Wagenknecht will sich dennoch weiter im BSW engagieren. Sie wird eine Grundwertekommission des BSW leiten und damit weiterhin im Vorstand des BSW präsent sein. Auch als Vorsitzende einer möglichen Bundestagsfraktion stünde die Namensgeberin der Partei zur Verfügung.
De Masi sprach von „großen Fußstapfen“, in die er trete. Er spüre aber, dass das BSW in diesem Land gebraucht werde, und nahm Bezug auf die große Unzufriedenheit in der deutschen Bevölkerung. Zur andauernden Wahlprüfung sagte De Masi, die geltende Rechtslage sei nicht mehr hinnehmbar. Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das BSW bei einer Neuauszählung der Bundestagswahl in den Bundestag kommt.
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