Der Parteitag in Riesa hat die Wahlkampfstrategie der AfD noch einmal bestärkt und verdeutlicht – und gezeigt, dass sie nicht nur aus rationalen Gründen auf eine breite Unterstützung in der Partei trifft, sondern auch aus emotionalen.
Man kann die Strategie grob so zusammenfassen: Der politische Gegner ist die Union, über Habecks 13-Prozent-Partei denkt die AfD gar nicht erst nach. Nicht ein Duell für Alice Weidel mit Habeck, sondern mit Friedrich Merz stünde an. Habecks Schein-Bedeutung wird nur noch von den Habeck-Medien bis hin zur Welt hochgehalten, indem über jedes „Äh“ von Robert Habeck, jede noch so unbedeutende Erinnerung an seine Kindheit – beispielsweise, dass er beinah oder fast oder doch eventuell ein bisschen eine Lese-Rechtschreib-Schwäche hatte, gehabt hat oder gehabt haben werden wird, wo doch wichtiger und relevant ist, dass Habeck an einer heftigen Wirtschafts-Denk-und-Physik-Verständnis-Schwäche laboriert – berichtet wird, und man aus diesen Medien den Eindruck gewinnt, dass bei jeder Wahlkampfveranstaltung der Prophet als Prinz Zuversicht vom Berg Horeb herabsteigt. Aber es ist Sache der Medien, wenn sie sich auf Verlierer-Themen versteifen. Aus AfD-Sicht ist es richtig, die Grünen im wahrsten Sinne des Wortes links bzw. links- oder grünextrem liegen zu lassen.
Friedrich Merz ist derzeit Weidels bester Wahlhelfer. Sein Schwadronieren über die Brandmauer, mit der er seine politische Zukunft verbindet, seine schon intellektuelles Mitleid erweckende Hysterie über ein neues 1933, hindern ihn daran, eine neue Politik für Deutschland in den Bereichen Migration, Wirtschaft, Demokratie und Interessenpolitik, die im Bereich der Außenpolitik als Geopolitik zu formulieren ist, voranzutreiben. Denn all das, was existenziell notwendig ist für Deutschland in der sich rapide verändernden Welt, die Beendigung von Baebocks außenpolitischer Selbststrangulierung, die Beendigung der Zerstörung des Wirtschaftsstandorts, die Beendigung der Entwendung von Sozialversicherungsbeiträgen und deren Zweckentfremdung, die Beendigung der Auflösung der inneren Sicherheit und des Rechtsstaates in Multitribalismus, die Beendigung der schleichenden Islamisierung, werden Friedrich Merz und die Union nicht mit den Grünen und den Roten durchsetzen können.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











