Nachts zwischen drei und vier Uhr beginnt, was Wissenschaftler die „Wolfsstunde“ nennen: Millionen Menschen schrecken in dieser Zeit aus dem Schlaf hoch, wälzen sich unruhig hin und her, können nicht wieder einschlafen. Neueste Forschungen haben herausgefunden, woran das liegt.
Ohne ersichtlichen Grund wacht man nachts manchmal auf. Der Versuch, schnell wieder einzuschlafen, scheitert oft kläglich. Viele wälzen sich unruhig im Bett, schauen auf die Uhr und siehe da: Es ist die Wolfsstunde. Woher das etwas unheimlich klingende Wort „Wolfsstunde“ kommt, ist nicht genau belegt. Vermutlich stammt der Begriff aus der nordischen und germanischen Mythologie und beschreibt die Zeit, als Menschen in der Dunkelheit besonders verletzlich waren und Wölfe für sie eine Gefahr bedeuteten.
Dabei handelt es sich um ein medizinisches Phänomen, über das der Focus berichtet: Zwischen drei und vier Uhr morgens ist der Melatoninspiegel sehr hoch, während die Cortisol- und Serotoninspiegel niedrig sind. Dadurch kommt es zu einem hormonellen Ungleichgewicht, was die Schlafqualität stört - und zum Aufwachen führt. So entstehen Schlafstörungen, die Millionen Menschen schon erlebt haben.
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