Die Präsidentschaftswahl in den USA rückt immer näher. In den Umfragen setzt sich Donald Trump zunehmend von seiner demokratischen Konkurrentin Kamala Harris ab. Auch bei der Washington Post hat man inzwischen realisiert, dass ein Wahlsieg von Harris in immer weitere Ferne rückt.
Ihre Leserschaft will die Zeitung deswegen nun schon einmal moralisch auf eine Niederlage vorbereiten. In einem vor vier Tagen veröffentlichten Beitrag heißt es: „Angst vor der Wahl? Hier erfahren Sie, wie Sie sie überleben können“. Man wolle mit diesem Beitrag Tipps geben, wie man „eigene moralische Widerstandsfähigkeit“ aufbauen könne, um die Wahl zu verkraften.
Hierfür müsse man unter anderem „erkennen, dass wir Verluste verkraften können“. Hierdurch könne man seine „Ängste“ erheblich „verringern“. Zudem müsse man auch seinen persönlichen Nachrichtenkonsum „beobachten“. Dieser werde nämlich „zu einer ungesunden Angststörung, wenn er von dem Wunsch getrieben wird, das Unvermeidliche zu vermeiden: die Möglichkeit einer politischen Niederlage.“ Aus diesem Grund könne es klug sein, den Nachrichtenkonsum „proaktiv“ einzuschränken.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM










