Beim WDR-Format „Monitor“ zeigt man sich geschockt vom Abstimmungsverhalten der US-Amerikaner. „Trumps Wahlsieg ist kein Albtraum, auf dem man irgendwas erwacht“, schreibt Monitor-Chef Georg Restle auf Instagram. Er sieht darin den „Siegeszug einer toxischen Männlichkeit“, die Frauenrechte „um Jahrzehnte zurückzuwerfen droht“.
Schon in der ersten Amtszeit habe „der Republikaner Trump die Frauenrechte massiv beschnitten.“ So hätte die Trump Regierung die Definition von häuslicher Gewalt geändert. Nun drohe ein weiteres Rollback, heißt es in dem Beitrag weiter. „Besonders erzkonservative Christen in den USA sind wie Trump gegen die Gleichberechtigung von Frauen. Sie stehen wegen und nicht trotz seiner reaktionären Haltung hinter ihm“, so Restle.
Tatsächlich scheinen viele Frauen diese düstere Sicht nicht zu teilen. Trump konnte seinen Stimmenanteil unter weiblichen Wählern im Vergleich zu 2020 ausbauen. Im Vergleich zu 2020 hat Trump seinen Anteil an Frauenstimmen um drei Prozentpunkte auf 45 Prozent erhöht. Seine demokratische Herausforderin Harris (53 Prozent) schnitt hingegen schlechter ab als Joe Biden 2020 (57 Prozent). In absoluten Zahlen dürften sich die weiblichen Stimmenverhältnisse stark annähern.
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