Wegen angeblich drohender Unruhen: BBC zwingt Reporter zu skurrilen Sicherheitskursen

vor 2 Monaten

Wegen angeblich drohender Unruhen: BBC zwingt Reporter zu skurrilen Sicherheitskursen
Bildquelle: Apollo News

Einer Recherche des Telegraph Sport zufolge gibt der britische Staatssender BBC Zehntausende Euro für Schulungen seiner Mitarbeiter aus, die im Sommer zur Fußball-Weltmeisterschaft in die USA, nach Kanada und nach Mexiko reisen. Der Sender liefert dafür eine skurrile Begründung: In diesen Ländern sei mit Ausschreitungen zu rechnen.

Mitarbeiter, die in die Austragungsländer reisen, müssen demnach einen obligatorischen Kurs zur „öffentlichen Ordnung“ absolvieren. Dieser kostet nach Informationen des Telegraph bis zu 750 Pfund (umgerechnet 868 Euro) und wird aus den Rundfunkgebühren bezahlt. Die Kosten sollen sich auf mehrere Zehntausend Pfund belaufen – eine genaue Summe wird nicht genannt. Es wird jedoch damit gerechnet, dass zahlreiche Mitarbeiter der BBC im Zuge der Weltmeisterschaft in die USA reisen werden, um über das Sportereignis zu berichten.

Bei den Kursen sollen demnach verschiedene Situationen inszeniert worden sein – auch von den Mitarbeitern selbst. BBC-Mitarbeitern sei im Vorfeld mitgeteilt worden, dass man sie auch mit künstlicher roter Farbe, die Blut darstellen soll, bespritzen würde. Ein Mitarbeiter musste laut dem Telegraph einen wütenden Demonstranten spielen.

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