Apple stellte am 9. September eine Revolution vor. Dank Live-Übersetzung werden Gespräche in Echtzeit über Sprachgrenzen hinweg möglich. So können gleich fünf verschiedene Sprachen ohne Aufwand verstanden werden. Einen vergleichbaren Funktionsumfang gab es bis dato noch nicht. Doch ausgerechnet Nutzer in Deutschland und der EU bleiben außen vor – die Funktion bleibt hier gesperrt. Warum? Weil Bürokratie-Hürden der EU es so wollen.
„Die Live-Übersetzung mit AirPods ist nicht verfügbar, wenn Sie sich in der EU befinden und das Land oder die Region Ihres Apple-Kontos ebenfalls in der EU liegt“, heißt es seitens Apple in einer Pressemitteilung.
Schuld ist der Digital Markets Act (DMA), das Gesetz aus Brüssel, das Apple dazu zwingt, seine Innovationen auch für fremde Hersteller bereitzustellen, bevor sie überhaupt an eigene Kunden ausgerollt werden dürfen. Apple macht unmissverständlich klar:
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