Nachdem der Südwesten Berlins wieder ans Stromnetz angeschlossen ist, kommt es im Berliner Senat zum Streit darüber, wie das Krisenmanagement hätte laufen sollen. Es gibt gegenseitige Beschuldigungen: Vor allem die SPD-Senatoren schießen gegen den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner – der sieht die SPD-Innensenatorin für Verzögerungen verantwortlich.
So kritisiert die heutige Wirtschaftssenatorin und frühere Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey ihren Nachfolger Wegner dafür, dass er am Tag des Stromausfalls Tennisspielen war. „Ich kann es nicht ganz nachvollziehen“, sagte die SPD-Politikerin Giffey laut dpa am Rande eines Altenheimbesuchs in Zehlendorf über das Tennisspiel. „Ich erlebe aus der Bevölkerung sehr irritierte Reaktionen.“
Giffey selbst sagt, sie sei mit der Situation anders umgegangen. Sie könne zwar verstehen, dass man eine Pause brauche. Aber das hätte er dann kommunizieren müssen. Welche politischen Folgen sein Verhalten habe, müsse man abwarten.
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