Im ersten Quartal 2026 haben bereits 2656 Menschen den Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt. Damit setzt sich die ansteigenden Entwicklung rasant fort, wie die Neue Osnabrücker Zeitung unter Berufung auf Angaben des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) berichtet.
Waren es 2024 noch 2998 und 2925 rund 3900 Menschen, die den Kriegsdienst verweigern wollten, könnten es in diesem Jahr mehr als 10.000 Menschen sein, was der höchste Wert seit Aussetzung der Wehrpflicht wäre. Die Debatte um den Ukraine-Konflikt, die Aufrürstung der Bundeswehr und die Wehrpflicht scheint sich an dieser Stelle in Anträgen zum Ausdruck zu bringen.
Parallel dazu gibt es aber auch eine gegenläufige Entwicklung: eine Reihe von Menschen, die ihre bereits erfolgte Kriegsdienstverweigerung widerrufen. Im vergangenen Jahr war das dem Bericht zufolge 781 Mal der Fall, im ersten Quartal dieses Jahres bereits 233 Mal.
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