Am Mittwoch berichtete Politico über vermeintliche Diskussionen in der Trump-Regierung, weitreichende Sanktionen gegen Russland abzuschaffen. So sollte in Betracht gezogen werden, die Strafmaßnahmen, welche die USA gegen Firmen und Personen erlassen hatten, die am Bau der Nordstream 2-Pipeline beteiligt waren, abzuschaffen.
Politico beruft sich dabei auf fünf Insider aus dem Weißen Haus. Demnach soll der Sondergesandte Steve Witkoff, der eng an den Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine beteiligt ist, der wichtigste Gegner der Sanktionen sein. Die Abschaffung dieser sollte seiner Ansicht nach ein Teil des Friedensdeals sein, den die USA mitverhandeln.
Doch aus dem Weißen Haus kommt als Antwort auf die Berichterstattung von Politico ein hartes Dementi. „Das ist falsch. Keiner von uns hat im Rahmen eines Friedensabkommens mit der Ukraine über eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland gesprochen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Weißen Hauses von US-Außenminister Marco Rubio und Witkoff.
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