Nachdem der Wirtschaftsverband Die Familienunternehmer die Brandmauer für gescheitert erklärt und mit einem AfD-Politiker gesprochen hat, schaltet sich jetzt die Kampagnenorganisation Campact ein. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge hat Campact eine E-Mail an Unternehmen versendet, die von der Organisation verdächtigt werden, Mitglied bei den Familienunternehmern zu sein.
„Unsere Recherchen weisen darauf hin, dass Ihr Unternehmen bzw. ein Vertreter Ihres Unternehmens Verbandsmitglied bei ‚Die Familienunternehmer‘ ist. Wir bitten Sie hiermit um eine kurze schriftliche Bestätigung oder Zurückweisung der Verbandsmitgliedschaft bis Mittwoch, den 26. November, um 11 Uhr“, fordert Campact in der Nachricht.
Und die Organisation erhöht den Druck dann noch einmal: „Wenn wir bis zum Fristende keine Antwort von Ihnen erhalten, gehen wir davon aus, dass Ihr Unternehmen bzw. ein Vertreter Ihres Unternehmens Mitglied im Verband der Familienunternehmer ist.“ Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestätigte eine Sprecherin von Campact die Schreiben, die an insgesamt 36 Unternehmen gesendet worden waren.
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