Wolfram Weimer hat mit seiner Rede, in der er vom „digitalen Kolonialismus“, von der „Zerschlagung“ Googles und vom „geistigen Vampirismus“, den amerikanische Tech-Konzerne mit KI betreiben würden, sprach, offenbar eine diplomatische Krise mit den USA ausgelöst. Trump habe „seine Leute losgeschickt“, so ließ Weimer verlautbaren. Eine Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse habe er früher verlassen müssen, um die Situation zu klären.
Da habe ihn der „Furor gepackt“, plauderte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in der Pose jovial-literarischer Selbsteinsicht. Das mit dem „Raubzug“, den US-Konzerne mit KI an „Urheberrechten“ begingen und den „wir“ angeblich „geschehen lassen“, habe er aber wirklich so gemeint, beteuerte er. Sein deutlich linkslastiges Publikum auf der Verleihung des Deutschen Verlagspreis nickte anerkennend.
Süffisant berichtete Weimer davon, wie „vor zwei Stunden ein Mann aus dem Weißen Haus, den Sie alle kennen, seine Leute losgeschickt“ habe, „um ihn zu schelten“. Die Preisverleihung müsse er deshalb früher verlassen, „um die interessante Debattenlage zu klären.“
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