„Wild West“ – Mit dem ungeheuerlichsten Argument der Corona-Zeit will Jens Spahn seinen Kopf retten

vor etwa 1 Jahr

„Wild West“ – Mit dem ungeheuerlichsten Argument der Corona-Zeit will Jens Spahn seinen Kopf retten
Bildquelle: Apollo News

Ein bislang unveröffentlichter Sonderbericht der Juristin und ehemaligen Staatssekretärin im Verteidigungsministerium Margaretha Sudhof (SPD), die von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eingesetzt wurde, attestiert dem Bundesgesundheitsministerium unter Spahn massive Versäumnisse und mangelhafte Kontrolle bei der Vergabe milliardenschwerer Maskenaufträge (Apollo News berichtete).

Laut dem Bericht, aus dem NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung zitieren, habe Spahn „nachweislich gegen den Rat seiner Fachabteilungen“ entschieden, das Beschaffungswesen zentral im Gesundheitsministerium zu bündeln. Die Rede ist von einem „Drama in Milliardenhöhe“: Masken im Wert von rund sechs Milliarden Euro seien beschafft worden, von denen zwei Drittel letztlich nicht benötigt wurden.

Problematisiert wird zudem der Kommunikationsstil des ehemaligen Gesundheitsministers und heutigen Unions-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag. Ähnlich wie Ursula von der Leyen, die milliardenschwere Impfstoffbestellungen mutmaßlich per SMS abgewickelt hat, habe Spahn sensible Abstimmungen über private E-Mail-Adressen und Messenger-Dienste geführt. Auch sei die Aktenführung im Ministerium chaotisch gewesen, teils nur in Form von Loseblattsammlungen dokumentiert.

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