In Deutschland sind nur etwa 27 Prozent der ukrainischen Flüchtlinge im Arbeitsmarkt integriert. Weitaus weniger als in Polen (48 Prozent), Dänemark (53 Prozent) oder Litauen (57 Prozent). Ein Projekt des Arbeitsministers Hubertus Heil (SPD) sollte diesem Umstand entgegenwirken. Mit dem im Oktober 2023 ins Leben gerufenen „Job-Turbo“ versprach er, mehr Ukrainer in Lohn und Brot zu bringen. Zum „Tag des Jobcenters“ am ersten Oktober bezeichnete er sein Projekt als „Erfolg“.
Bei NIUS Live sprachen Julian Reichelt und Armin Petschner-Multari über die geschönte Darstellung. „Der Job-Turbo ist ein Flop-Turbo“, so Reichelt. Insider-Informationen aus dem Jobcenter, die NIUS vorliegen, verdeutlichten dies. „80 Prozent gehen nicht ans Telefon, 10 Prozent brauchen einen Dolmetscher“, zitiert Reichelt eine Mitarbeiterin, die sich gegenüber NIUS äußerte. „Der Job-Turbo existiert schlichtweg gar nicht“.
Die Zahl der Ukrainer im Bürgergeld sei sogar gestiegen. „Das steht für mich als Phänomen dieser Bundesregierung, das ich so noch nie erlebt habe“. Getäuscht und getrickst würde in der Politik immer, so der NIUS-Reporter. Doch die Ampel „erzählt von Dingen, die gar nicht existieren“. Petschner-Multari: „Wir haben eine Bundesregierung, die uns immer wieder Geschichten auftischen will, die wirklich absurd sind“.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











