„Wir schaffen das“ – eine verheerende Bilanz nach 10 Jahren

vor 10 Monaten

„Wir schaffen das“ – eine verheerende Bilanz nach 10 Jahren
Bildquelle: Apollo News

„Wir haben so vieles geschafft, wir schaffen das“, sagte Angela Merkel am 31. August 2015 über die bevorstehende Bewältigung der Flüchtlingskrise. Genau zehn Jahre später wissen wir: Dieser Satz hat sich nicht nur als eklatante Fehleinschätzung der damaligen Bundeskanzlerin entpuppt, seine Auswirkungen spüren viele Deutsche heute fast tagtäglich. Wer hätte ahnen können, dass Merkels Willkommenspolitik dermaßen gravierende Folgen für das gesellschaftliche Klima und die öffentliche Sicherheit haben könnte?

Nun, es war nicht nur Thilo Sarrazin, der vor der deutschen Migrationspolitik warnte, es ist nicht nur die oft kritisierte, aber im Kern eigentlich unumgängliche anekdotische Evidenz, es sind auch die Zahlen, die eine deutliche Sprache sprechen – und das bereits in den ersten Jahren der Flüchtlingskrise gezeigt haben. Mit ihrer Entscheidung, 2015 und 2016 jeden erst einmal aufzunehmen, der sich als Flüchtling zu erkennen gab, hat Merkel die Büchse der Pandora geöffnet.

Politisch Verfolgten Asyl zu gewähren war lange unumstritten. Dieser Grundsatz ist auch in Artikel 16 des Grundgesetzes verbrieft. Doch ein Blick in die Statistik zeigt, dass von den über 3,2 Millionen Migranten, die mit einem Asylgesuch seit 2015 nach Deutschland kamen, nur ein kleiner Teil tatsächlich gemäß dieses Grundsatzes in Deutschland aufgenommen wurde.

Aus den Statistiken des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge geht hervor, dass zwischen 2015 und Juli 2025 nur etwa 25 Prozent aller Asylantragsteller eine Aufenthaltsgenehmigung als Flüchtlinge erhielten. Von allen Entscheidungen erhielten also nur rund 835.000 Personen diesen Status – wobei hier noch einmal zu unterscheiden ist zwischen der Anerkennung nach Artikel 16a des Grundgesetzes und Paragraf 3 des Asylgesetzes.

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