„Wir sind ein eher ängstliches Volk“: Tagesschau-Vize rechtfertigt Corona-Berichterstattung

vor 12 Monaten

„Wir sind ein eher ängstliches Volk“: Tagesschau-Vize rechtfertigt Corona-Berichterstattung
Bildquelle: Apollo News

Der stellvertretende Chefredakteur der Tagesschau und Tagesthemen, Helge Fuhst, hat mit Blick auf die Corona-Pandemie Versäumnisse in der journalistischen Arbeit seiner Redaktion eingeräumt. In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sprach Fuhst über den Umgang mit der Krise und über langfristige Herausforderungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

„Zu Beginn der Pandemie wusste niemand, was passiert. Politik, Gesellschaft, Medien – niemand, auch wir nicht“, sagte Fuhst. Rückblickend sehe er jedoch, dass die ARD in ihrer Berichterstattung „länger als nötig in diesem Krisenmodus geblieben“ sei. Heute würde er „schneller den Alltag wieder zulassen“.

Doch trotz dieser Entschuldigung wehrte er sich gegen den Vorwurf, die ARD habe während der Pandemie einseitig berichtet oder sich gegen eine gesellschaftliche Mehrheit positioniert. Vielmehr habe man den vorherrschenden gesellschaftlichen Konsens abgebildet. „Vielleicht sind wir ein eher ängstliches, vorsichtiges Volk“, so Fuhst weiter.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel