Um die CDU von innen heraus zu reformieren, trat Heinrich Strößenreuther 2021 in die Partei ein – Klimaschutz sollte bei den Christdemokraten endlich eine größere Rolle spielen. „Wir wollten die CDU definitiv unterwandern. […] Kommen, um zu bleiben“, bekannte der 57-Jährige gegenüber der Taz. Als Gründungsmitglied etablierte Strößenreuther dann die Klima-Union in der CDU. Jetzt ist er aus der Partei ausgetreten. Der Grund: Die CDU ist in seinen Augen vom grünen Pfad wieder abgekommen und biedert sich dem rechten Rand an.
„2021 hatte ich den Eindruck, es lohnt sich, in der CDU für mehr Klimapolitik zu werben“, erläuterte er gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Doch dieser Eindruck sei mittlerweile verpufft, stattdessen möchte Strößenreuther jetzt einer anderen Partei beitreten: Die Mitgliedschaft bei den Grünen hat er bereits beantragt.
Denn die CDU habe sich von einer vernünftigen Klimaschutzpolitik, wie sie noch unter Armin Laschet im Wahlprogramm zu finden war, verabschiedet und auch der „Technologieoffenheit“ gegenüber erneuerbaren Energien eine Abfuhr erteilt. Und das, „während der deutschen Wirtschaft die Felle davonschwimmen“ – moniert Strößenreuther. „Die CDU hat wegen ihrer Klimaunglaubwürdigkeit die Wahl verloren“, sagte er bezüglich der vergangenen Bundestagswahl gegenüber der Taz.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











