Es ist, als würde täglich das Murmeltier grüßen, nur dass nicht Bill Murray wieder und wieder den gleichen Tag erlebt – in Deutschland sind es die Prognosen für die deutsche Wirtschaft, die fortlaufend nach unten korrigiert werden müssen.
Nur 0,2 Prozent – statt der vor einem Jahr prognostizierten 1,1 Prozent Wachstum – werden es im laufenden Jahr sein. Nur 1,3 Prozent statt der unter Habeck errechneten 1,6 Prozent Wachstum sollen es im kommenden Jahr 2026 sein. Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) musste am Mittwoch erneut schlechte Nachrichten für die deutsche Wirtschaft verkünden: Das Wachstum kommt weitgehend durch die Mega-Schulden des Staates zustande. Privatkonsum und Export zeigen sich weiterhin schwach. Und Deutschland brauche dringend Reformen.
„Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. Die deutsche Wirtschaft tritt seit 2019 auf der Stelle. Andere Volkswirtschaften wachsen, auch in Europa. Deutschland droht zurückzufallen. Die Bürger spüren, dass es alles andere als rund läuft. Die Wirtschaft mahnt zu Recht Reformen an“, sagte Reiche bei der Vorstellung der Herbstprojektion in der Bundespressekonferenz. Reiche sprach von einer „Stabilisierung auf tiefstem Niveau“ und rief den Deutschen zu: „Wir müssen kämpfen um unseren Wohlstand.“
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