65 Wirtschaftsverbände fordern Union und SPD zu Neustart der Koalitionsgespräche in Wirtschaftspolitik auf

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65 Wirtschaftsverbände fordern Union und SPD zu Neustart der Koalitionsgespräche in Wirtschaftspolitik auf
Bildquelle: NiUS

In der deutschen Wirtschaft schwindet die Zuversicht an den Erfolg einer schwarz-roten Koalition: Eine künftige schwarz-rote Regierung könnte zwar hohe Schulden anhäufen, doch für Unternehmen, Arbeitsplätze und die Konjunktur droht nach Ansicht der Wirtschaftsverbände ein Reformstau. Die Präsidenten der vier größten Wirtschaftsverbände – Rainer Dulger (Arbeitgeber), Peter Leibinger (Industrie), Peter Adrian (Handelskammern) und Jörg Dittrich (Handwerk) – haben deshalb einen dringlichen Appell an die Spitzen von Union und SPD gerichtet, über den Bild exklusiv berichtet.

Peter Leibinger, der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie.

In einem Schreiben legen sie einen 10-Punkte-Plan vor und mahnen: Deutschland brauche eine „mutige Reformagenda“ für „mehr Dynamik“. Die bisherigen Ergebnisse der Koalitionssondierungen genügen den Verbandschefs nicht. „CDU/CSU und SPD müssen in den Koalitionsverhandlungen weitergehen …“, fordern sie.

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