In ihrem am Mittwoch vorgestellten Jahresgutachten haben die sogenannten Wirtschaftsweisen wieder Einschätzungen und Empfehlungen für die Bundesregierung abgegeben. Die Chefökonomin Dorothea Siems schreibt dazu in der Welt: „Kein Wort über die wichtigsten Probleme – Diese Wirtschaftsweisen braucht niemand.“
Dem kann ich nur zustimmen und habe anhand einiger Beispiele zusammengetragen, warum diese Kritik absolut berechtigt ist.
Wer sich mit den Prognosen der Wirtschaftsweisen beschäftigt, merkt schnell: Sie liegen regelmäßig komplett falsch. Ein Paradebeispiel? Im Herbstgutachten 2023 wurde für 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent vorhergesagt. Die Realität? Wir steuern auf ein Minus von 0,1 Prozent zu! Eine Abweichung von 0,8 Prozentpunkten – und das ohne externe Krisen wie Corona oder eine Bankenkrise. Diese Fehlprognose ist nichts weniger als ein wirtschaftspolitisches Desaster!
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