Mehrere von der Labour-Partei geführte Kommunalverwaltungen im Norden Englands haben Schulen Empfehlungen zum Umgang mit religiösen Empfindlichkeiten im Unterricht übermittelt. Die Leitlinien betreffen, wie der Telegraph berichtet, unter anderem den Kunst-, Musik- und Tanzunterricht. Darin ist vorgesehen, dass Lehrkräfte für mögliche Beschwerden, besonders von muslimischen Familien, zu Unterrichtsinhalten sensibilisiert werden.
Das Dokument mit dem Titel „Sharing the Journey“ weist darauf hin, dass „für einige muslimische Eltern Empfindlichkeiten im Zusammenhang mit der Vermittlung bestimmter Aspekte von Kunst, Tanz, Theater, Musik, Sport, Religionsunterricht und RSHE (Beziehungs-, Sexual- und Gesundheitsbildung) bestehen können“. In der Einleitung heißt es, die Hinweise könnten dazu beitragen, „Harmonie und Verständnis aufzubauen“ und den „Zusammenhalt“ innerhalb lokaler Gemeinschaften zu fördern.
Im Abschnitt zum Kunstunterricht wird erklärt, dass die islamische Kultur zwar eine lange Tradition abstrakter Kunst habe, „dreidimensionale, gegenständliche Darstellungen von Menschen jedoch von einigen Muslimen als Götzendienst angesehen werden“. Lehrkräfte werden deshalb darauf hingewiesen, religiöse Überzeugungen einzelner Schüler zu berücksichtigen.
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