Während der Corona-Pandemie war der US-Bundesstaat Kalifornien besonders für seine harten Corona-Maßnahmen bekannt. Oftmals gab es bereits lange vor der bundesweiten Impfpflicht für Arbeiter eine eigene Impfpflicht in den meisten staatlichen Organisationen. Nun bekommen sechs ehemalige Mitarbeiter des „Bay Area Rapid Transit“-Verkehrsunternehmens (BART) von einem Gericht Entschädigungen von jeweils über einer Million US-Dollar zugesprochen, die durch das BART gezahlt werden müssen. Das berichten lokale Medien, unter anderem der San Francisco Chronicle.
Im Oktober 2021 ordnete der Vorstand von BART in einer 8:1 Entscheidung eine Corona-Impfpflicht für alle seine Mitarbeiter an. Übliche Ausnahmen, wie beispielsweise religiöse Gründe, ließ die staatliche Verkehrsagentur nicht zu. Sechs Mitarbeiter, alles gläubige Christen, beantragten eine religiöse Ausnahme. Ihre Anträge wurden nicht direkt abgelehnt, jedoch wurde ihnen keine Möglichkeit gegeben, ohne Impfung weiterzuarbeiten, beispielsweise im Home-Office. Nachdem sich die Mitarbeiter dennoch nicht impfen ließen, verloren sie schließlich ihre Anstellung bei BART.
Die Mitarbeiter klagten und sahen ihre religiöse Freiheit verletzt. Laut Berichten des lokalen Ablegers von ABC hatten bereits viele andere Mitarbeiter außergerichtliche Vereinbarungen mit BART bezüglich einer Entschädigung für die Ablehnung religiöser Ausnahmen getroffen.
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