In der sachsen-anhaltischen Stadt Zeitz wurden zehn Stolpersteine, die an jüdische Holocaust-Opfer erinnern, gewaltsam entfernt – und das möglicherweise gezielt wegen des Jahrestags des Hamas-Massakers am 7. Oktober. Wo die kleinen Messingplatten im Boden eingelassen waren, klaffen nun Lücken im Kopfsteinpflaster.
Wie die Polizei gegenüber MDR Sachsen-Anhalt auf Anfrage mitteilte, habe der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen, da ein antisemitischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne. Wie Stadtsprecher Lars Werner gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) angab, sei der Tatzeitpunkt die Nacht von Sonntag auf Montag.
Die Polizei erklärte jedoch gegenüber Apollo News, dass sich der Tatzeitraum nicht auf diese Nacht einschränken ließe, und nannte die Tage Freitag bis Montag als möglichen Tatzeitpunkt. Wie ein Polizeisprecher laut Spiegel sagte, seien die Stolpersteine am Freitag zuletzt gesichert gesehen worden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











