Im Zuge des anhaltenden Rentenstreits in der schwarz-roten Koalition greift nun auch die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner die Junge Union an. Diese würde ihre Ablehnung des Rentenpakets nicht offen begründen. „Wenn die Junge Union will, dass Millionen Erwerbstätige zukünftig in die Grundrente oder in die Grundsicherung im Alter rutschen, soll sie das offen sagen“, sagte sie der Rheinischen Post.
Es sei „zutiefst unehrlich, wenn die Junge Union weder die teure Aktivrente noch die ebenfalls milliardenschwere Mütterrente kritisiert“. Die Mütterrente allein koste rund fünf Milliarden Euro im Jahr und damit „über die ersten Jahre deutlich mehr, als die Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent“.
Gleichzeitig distanzierte sich Brantner auch von den eigenen Regierungsplänen. Die Vorlage der Bundesregierung sei „nicht generationengerecht“ und belaste junge Menschen, während mögliche Entlastungen vertagt würden. Die Grünen kündigten an, dem Rentenpaket im Bundestag nicht zuzustimmen.
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